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Saatmais

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SAATBAU    KWS    RAGT    DieSaat

 


 

=> Saatbau Linz


=> DieSAAT:

  • Saatgut-Aktion: Toller Preis für Mais!

Aktionssorten: (Auslieferung FJ 2018 - solange der Vorrat reicht)

  1. DieSusanna (DKC3642) RZ 300
  2. LG 30.233 RZ 250
  3. DieStella (DKC 2931) RZ 240
  4. DieSangria (DKC 3923) RZ 330

Landwirte Aktionspreis: € 69,-/50TK Einheit bei Bestellung bis 11.11.2017


=> RAGT


=> KWS:


Fachinformation:

MAIS (zea mays)

Saatzeit

Ab Mitte April, in Ausnahmejahren auch früher, von der Bodentemperatur abhängig.

Diese sollte ca. 8 - 9°C im Saathorizont aufweisen. Nicht zu spät säen, (Ertragsverlust), wenn nicht möglich, z.B. bei Energiemais nach Nutzung der Vorfrucht, frühere Sorten wählen.

Saattiefe

Je leichter der Boden, desto tiefer soll gesät werden. Auf leichten Böden 6-7 cm, auf schweren Böden 3-4 cm.

Das Saatkorn sollte immer auf der noch feuchten unbearbeiteten Bodenschicht liegen.

Bei Frühjahrstrockenheit tiefer säen.

Saatstärke

Je nach Verwertungsrichtung zwischen 8 und 12 Pflanzen/m².

Silomais kann generell enger stehen als Körnermais, frühe Sorten vertragen ebenfalls eine höhere Bestandesdichte als spätere Sorten.

Reihenentfernung

Die Standardreihenweite ist 75 cm. Durch die Ernte mit Reihen unabhängigen Erntemaschinen kann auch zur Breitsaat übergegangen werden. (Kosteneinsparung). Eine genaue Einhaltung der Saatstärke und Saattiefe muss allerdings gewährleistet sein.

Mais ist eine der wichtigsten Nahrungspflanzen der Welt. Vor allem in Nordamerika und Europa wird Mais hauptsächlich als Tierfutter verwendet - und zunehmend auch zur Energiegewinnung. Die EU deckte ihren Bedarf lange Zeit aus eigenem Anbau, in den letzten Jahren nahmen die Maisimporte jedoch zu. In den Exportländern Argentinien und USA entfallen etwa 80 Prozent der Maiserzeugung auf gentechnisch veränderte Sorten. In Europa selbst beträgt deren Anteil erst ein Prozent.

In den letzten Jahren wurde weltweit mehr Mais geerntet als Weizen oder Reis. Vor allem in Nordamerika und Europa wird Mais überwiegend als Tierfutter verwertet und dient nur auf dem Umweg über den Fleischkonsum der menschlichen Ernährung. Aber auch für die Energieerzeugung wird zunehmend Mais angebaut.

Quelle: LK-OÖ

Reifezahl

Bis 1998 wurden Maissorten Aufgrund ihrer FAO eingruppiert. Hierzu wurde ausschließlich der Trockensubstanzgehalt im Kolben ermittelt. Eine Differenzierung nach Nutzung (Silo- oder Körnermais) war daher aus technischen Gründen nicht möglich. Beispiel: FAO 240

Heute wird die Reifezahl nutzungsspezifisch angegeben, d.h. bei Silomaistypen (S) wird der TS-Gehalt der Gesamtpflanze als Kriterium herangezogen und bei Körnermaistypen (K) wird der TS-Gehalt der Körner berücksichtigt,

Beispiel: S 230/K 240

Bei den neuen Einstufungen handelt es sich um relative Einstufungen zu Referenzsorten. Somit würde eine Sorte nach Einstufung der FAO Zahl und der Nutzungsspezifischen Reifezahl in unterschiedlichen Gruppen erscheinen.

Reifezahl:
180 früh
220 - 250 mittelfrüh
260 - 290 mittelspät
ab 300 spät

Nutzungsrichtung

Silomais:

Hochwachsende, kräftige Pflanzen mit hoher Blattmasse für hohe Trockenmasse-Erträge. Gleichmäßige Abreife und hoher Zuckergehalt in der Pflanze sind wichtig für den späteren Konservierungsprozess

Körnermais:

Mittelgroße Pflanze mit idealerweise mit einem ausgeprägten Kolben mit geringem Spindeldurchmesser. Um eine ideale Druschfähigkeit zu erreichen sind eine gleichmäßige Abreife von Pflanze und Kolben sowie eine schnelle Trocknung der Körner wichtig.

Maistypen:

Im wesentlichen gibt es zwei Maistypen: Zahnmais (Dentmais) und Hartmais (Flintmais). Es gibt auch Mischformen, welche je nach Züchtung stärker in die eine oder andere Richtung tendieren. Grundsätzlich trocknet das Korn eines Zahnmais bei zunehmender Reife leichter ab als beim Hartmais, da die Hornschicht beim Zahnmais durchlässiger bleibt.