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Nachsaattechnik

NACHSAATTECHNIK:

für die moderne Nachsaat stehen verschiedene Maschinentechniken und Varianten zur Auswahl. Als effizienteste hat sich in den letzten Jahren die Aussaat mittels Nachsaatstriegel durchgesetzt. Die unterschiedlichen Hersteller bieten hier Gerätekombinationen mit Striegel und Walze an.

Die Variante Schlitzdrillsaat hat Ihre Vorteile bei trockener Witterung jedoch starke Nachteile in der Fahrgeschwindigkeit und somit schwachen "Hektarleistung" in Zeiten der intensiven Bewirtschaftung.

Grünland und Feldfuttermischungen benötigen ein gut abgesetztes, feinkrümeliges Saatbett und gutem Bodenschluß.

Als Lichtkeimer dürfen Gras- und Kleesamen nicht zu tief abgelegt werden. (max. 0,5-1cm Saattiefe);

Aussaatmenge: die angegebenen Aussaatmengen sollten unbedingt eingehalten werden und mittels Abdrehprobe am Gerät einzustellen.

Nach der Aussaat ist eine Rückverfestigung des Bodens durch walzen (Cambrigdewalze) erforderlich.

Bei Neuanlage kann ein "Reinigungsschnitt" ab einer Wuchshöhe von ca. 10-15cm nötig werden, um die Aufwuchsbedingungen für die Neuansaat zu fördern und Unkräuter zu unterdrücken!

Saatzeitpunkt:

* Frühjahrssaat: mind. Bodentemperatur 10-12° C; Achtung Spätfrost !!

* Sommersaat: Mischungen mit hohem Kleeanteil spät. Ende August aussäen.

 

          

PRAXISTIPP

Aulendorfer Lückendetektor

Prüfen Sie Ihre Bestandesdichte ganz einfach mit dem Aulendorfer Lückendetektor und bestimmen Sie ob grundsätzlich eine Nachsaat notwendig ist, beziehungsweise ermitteln Sie die für eine optimale Bestandesdichte notwendige Saatstärke!